Autor: admin

  • Hamburg-Liga Luftpistole: Spannung bis zum letzten Schuss

    Hamburg-Liga Luftpistole: Spannung bis zum letzten Schuss

    Zwei Wettkämpfe, ein packendes Stechen und Entscheidungen bis zum letzten Schuss – für die Luftpistolenmannschaft des Jesteburger Schützenvereins war der Wettkampftag in der Hamburg-Liga an Spannung kaum zu überbieten.

    Die erste Begegnung entwickelte sich zu einem echten Krimi. Bis zum Schluss blieb der Ausgang offen.

    Karsten Menk musste nach einem ausgeglichenen Duell ins Stechen. Dort bewies er Nervenstärke und sicherte den Punkt für Jesteburg.

    Ebenso dramatisch verlief die Begegnung von Birgit Weinitzke. Erst mit dem allerletzten Schuss ihrer Gegnerin fiel die Entscheidung – leider gegen uns.

    Am Ende stand eine denkbar knappe 2:3-Niederlage.

    Ergebnisanzeige des ersten Wettkampfs

    Im zweiten Wettkampf lief es für die Jesteburger Mannschaft deutlich weniger erfolgreich. Trotz des Einsatzes aller Mannschaftsmitglieder mussten sich unsere Schützen mit 0:5 geschlagen geben.

    Damit blieb die Mannschaft an diesem Wettkampftag ohne Mannschaftspunkte. Besonders die knappe Niederlage aus der ersten Begegnung zeigte jedoch, wie eng die Entscheidungen in der Hamburg-Liga ausfallen können.

    Die Ergebnisanzeige des zweiten Wettkampfs

    Auch wenn die erhofften Mannschaftspunkte diesmal ausblieben, nimmt unsere Mannschaft wertvolle Erfahrungen aus diesem Wettkampftag mit.

    Jetzt heißt es, im Training weiterzuarbeiten und beim nächsten Ligawettkampf wieder anzugreifen.

    Denn eines hat dieser Wettkampftag gezeigt: In der Hamburg-Liga kann tatsächlich der letzte Schuss entscheiden!

  • Hirschkäferkönig 2026

    Hirschkäferkönig 2026

    Historisches Schießen der Pistolengruppe wiederbelebt

    Lucanus cervus – der Hirschkäfer ist mit einer Größe von bis zu neun Zentimetern einer der
    größten Käfer Mitteleuropas. Trotz seiner imposanten Zangen ist er für den Menschen
    vollkommen ungefährlich und auch nicht giftig.
    Ein ganz besonderes Exemplar des Hirschkäfers steht seit vielen Jahren für die Pistolengruppe
    unseres Vereins. Denn das traditionelle Hirschkäferschießen geht auf unseren verstorbenen
    Schützenkameraden Robert Weidner zurück. Robert verstarb im März dieses Jahres im Alter von 94
    Jahren. Als Major, Leiter der Pistolengruppe von 1991 bis 1998 sowie von 2003 bis 2007 und Führer
    der 3. Kompanie von 1993 bis 2001 prägte er das Vereinsleben über viele Jahre.
    Unser Robert war zudem der „Vater“ des Hirschkäferschießens. In seiner kleinen Kellerwerkstatt
    fertigte er die Hirschkäfer eigenhändig aus Holz und stellte dem Verein damit gleich mehrere
    Exemplare zur Verfügung. So wurde aus seiner handwerklichen Arbeit eine Tradition, die nun zu
    seinen Ehren wieder aufleben konnte.
    Am 12. September 2026 wurde das historische Event durch die Pistolengruppe wiederbelebt. Der
    Einladung zur „Großwildjagd“ folgten zahlreiche Mitglieder der Gruppe. Auch der amtierende König
    ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit seinem Gefolge dabei zu sein.
    Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Die Kaffeetafel war liebevoll dekoriert und
    reichlich gedeckt: Kuchen, Laugenstangen und Getränke aller Art standen für die hungrigen und
    durstigen Jäger bereit.
    Bevor die Jagd begann, erläuterte Mattse kurz das Procedere: Jeder Schütze hatte genau einen
    Schuss, anschließend erfolgte ein Schützenwechsel. So blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten –
    und zwischen den Schüssen blieb natürlich ausreichend Zeit für das eine oder andere fachkundige
    „Pulvergeschwätz“.
    Die Reihenfolge der zu erlegenden Käferteile war klar festgelegt: linke Zange, rechte Zange, Hals und
    schließlich der Körper.
    Bereits nach einer Viertelstunde fiel die linke Zange. Damit schien zunächst eine kurze Veranstaltung
    bevorzustehen. Doch die rechte Zange erwies sich als deutlich hartnäckiger. Zwar gab es immer
    wieder kleine Absplitterungen, zum Fallen konnte sich das gute Stück jedoch zunächst nicht
    durchringen.
    Im Kreis der Schützen wurde zwischenzeitlich eifrig über den richtigen Haltepunkt diskutiert.
    Zahlreiche Treffer sorgten zwar für sichtbare Spuren, führten aber nicht zum gewünschten Erfolg.
    Auch der Käfertorso musste zwischenzeitlich nach einem Treffer unter Einhaltung der geltenden
    Sicherheitsvorschriften wieder ordnungsgemäß montiert werden. Doch die Jäger gaben nicht auf. Nach
    rund zwei Stunden war der Hirschkäfer
    schließlich vollständig erlegt. Die
    erfolgreichen Schützen ,
    von Links: Andreas Kötter (Linke
    Zange), Christian Meyer (Kopf/Hals),
    Dirk Röber (Rechte Zange, ohne Bild),
    SM Axel Brauer, Dirk Schmanns
    (Rumpf).
    Doch damit war die Jagd noch nicht
    beendet. Die Namen aller Schützen, die
    einen Käferteil regulär abgeschossen
    hatten, wanderten anschließend in den
    Lostopf.
    Dann schlug die Stunde der Glücksfee:
    Thomas Hartmann übernahm die
    Auslosung und zog den Namen des
    neuen Hirschkäferkönigs.
    Der neue Hirschkäferkönig 2026 heißt
    Christian Meyer!
    Damit fand die Wiederbelebung des historischen Hirschkäferschießens einen gelungenen Abschluss.
    Ganz im Sinne seines Erfinders Robert Weidner wurde eine alte Tradition fortgeführt – mit viel Spaß,
    geselligem Beisammensein und natürlich einer gehörigen Portion sportlichem Ehrgeiz.
    SM Axel Brauer lobte die Ausrichtung dieser Veranstaltung ausdrücklich und gab der Hoffnung
    Ausdruck, dass diese Tradition auch zukünftig weiter gelebt wird.
    Nachfolgend noch einige fotografische Impressionen der Veranstaltung:

  • Jagt efter aedle metaller af alle slags i Ulfborg skyttecenter

    Jagt efter aedle metaller af alle slags i Ulfborg skyttecenter

    Zur „Jagd nach Edelmetallen aller Art im Ulfborg Skyttecenter“ haben sich am 06. und 07. März 2026 zwei Teams
    der Long-Range-Gruppe des Jesteburger Schützenvereins von 1864 e.V. auf den Weg nach Norden gemacht.
    Um an der Grenze zum Wikingerland keine Aufmerksamkeit zu erregen wurden die Sportgeräte nebst Proviant
    und Überlebensausstattung in zwei Fuhrwerke verladen und los ging die Kaperfahrt nach Dänemark.
    Marc Danapel, Michael Böse, Marc Gutknecht als Schützen sowie Walter Gaulrapp als Spotter vertraten unseren
    Verein bei der Landesmeisterschaft des BDS Landesverbandes LV3 Niedersachsen in den Long-Range Disziplinen
    für Präzisionsgewehr und Semi-Automatikwaffen über die 300m und 600m Distanz.
    Während Team Marc und Michi am Tor zum Staate Dänemark freundlich von einer Wikingerin mit „Happy
    Shooting“ durchgelassen wurden, war beim Team Marc und Walter eine ganze Schar an Grenzbeamten mit
    Dokumentenüberprüfung und Waffenkontrolle im Einsatz. Aber auch hier konnten sie mit freundlichen Mienen
    verabschiedet den weiten Weg nach Midtjylland fortsetzen.
    Am frühen Nachmittag angekommen, wurden nach einer ersten Übersichtsprüfung der Schießbahnen die
    potentiellen Gegner observiert und taktische Rückschlüsse auf den bevorstehenden Wettkampf gezogen. Schnell
    brach auf der Terrasse der Unterkunft dann auch die Nacht herein und die Teams verlegten in die Kantine zum
    gemeinsamen Abendessen mit den weiteren Teilnehmern der Veranstaltung. Da frühes zu Bett gehen den Erfolg
    sichern helfen sollte, wurden zeitig die Stuben in der Stockbettklasse bezogen. Nach dem Wecken am folgenden Morgen und einem ´Kontinentalen Frühstück´ ging es dann auch zügig auf die
    Schießbahn und in den Wettkampf. Wetterbedingungen wie Lufttemperatur und Luftdruck, Sichtverhältnisse,
    Windrichtung und sonstige Faktoren wurden berücksichtigt und in die Zielrechner eingegeben. Die Zieloptiken
    wurden mit den ermittelten Clics ausgerichtet, dann Einrichten der Schützen und Wettkampf. Das neben der ganzen Technik und dem Material beim Long-Range Schießen auch die perfekte Beherrschung
    der Waffe und der grundlegenden Schießfertigkeiten eine große Rolle spielen, zeigten unsere Schützen
    eindrucksvoll durch die Platzierungen im Gesamtclassement. Marc Gutknecht hat in der 600m Distanz in der Disziplin Standard (LR7) den 2. Platz und Michael Böse über
    600 m in der Standard Open (LR8) die Bronzemedaille mit nach Hause genommen.
    Marc Danapel ist seinen Erwartungen an den Wettkampftag mehr als nur gerecht geworden. Er gewann die
    Goldmedaille und damit die Landesmeisterschaft mit dem 1. Platz Präzisionsgewehr größer 7mm über die Distanz
    von 600m.
    In der Disziplin Semi Auto (LR5) 600m erreichte er den 2. Platz und nochmals in der Standard Open (LR8) ebenso
    den 2. Platz.
    Unsere Jesteburger Schützen haben sich damit im Medaillenspiegel der Landesmeisterschaft mit 1x Gold, 3x
    Silber und 1x Bronze positioniert.
    Nach diesen überzeugenden Leistungen wurde die Beute an Auszeichnungen zusammengerafft und die
    Ausrüstung für die Heimreise nach Süden in die Nordheide wieder verstaut. Nach einem kurzen Zwischenstopp am Meer und in einem Wikingermarkt in Ringköbing zum Erwerb von
    Tauschwaren für zukünftige Abenteuer gelangten alle Mann nach langer Fahrt wohlbehalten wieder in Jesteburg
    an.

  • Dort wo die Jugend ist, da ist Vorne

    Dort wo die Jugend ist, da ist Vorne

    Schützenfest heißt marschieren und sportlicher Wettkampf.
    Mit einem glücklichen Händchen und einer gehörigen Portion Augenmaß soll
    der Vogel abgeschossen werden.
    Auch in diesem Jahr haben sich die Jugendlichen der Jugendabteilung des Jesteburger
    Schützenvereins von 1864 e.V. diesen Aufgaben mit Bravour gestellt.
    Beim Ummarsch zur traditionellen Feierstunde am Niedersachsenplatz führte die Jugendabteilung,
    unter dem Kommando von Kommandeur Christian Rahn und Jugendleiterin Anna Jürgens, als
    Fackelformation die Kompanien des Jesteburger Schützenvereins und der zahlreich teilnehmenden
    Gastvereine an.
    Die Aufstellung der Jugendabteilung an der Spitze des Zuges verdeutlichte die Wertschätzung für die
    Jugendlichen und für die Arbeit der Jugendabteilung.
    Die Leitung der Abteilung durch Anna Jürgens und Maik Hänke, beide aktive und erfolgreiche
    Schießsportler, trägt in besonderer Weise dazu bei, das Gleichgewicht zwischen sportlichem
    Anspruch, Teamgeist und Tradition zu halten.